Eine Information zu Ihrer Sicherheit

19. Oktober 2017

Rauchmelder warnen rechtzeitig bei einem Wohnungsbrand!

Viele Menschen rechnen nicht mit der Schnelligkeit, mit der sich ein Brand ausbreitet. Berüchtigt ist der „flash-over“  das gleichzeitige explosionsartige Entzünden aller brennbaren Materialien in einem Raum. Er tritt dann ein, wenn die Temperatur ungefähr 500 – 600° C erreicht hat. Bei einem Vollbrand wird es sogar über 1000° C heiß. Die gefährliche Phase für die Bewohner liegt in den ersten 3-5 min der Brandentstehung. Bereits nach einer Minute herrschen in einem brennenden Raum etwa 370° C.

Beispielaufteilung

Daß Rauchmelder als Mittel zur Vorbeugung gegen Brandgefahren in Deutschland nahezu unbekannt sind, beweist auch eine Studie des Emnid-Instituts. Mehr als die Hälfte der Deutschen glaubt demnach, daß sie im Falle eines nächtlichen Wohnungsbrandes von anderen Hausbewohnern oder Nachbarn auf die Gefahr aufmerksam gemacht würde. Aber weniger als 10 Prozent vertrauen im Brandfall auf technische Einrichtungen wie z. B. einen Rauchmelder.

Die Umfrageergebnisse zeigen, daß die Risiken eines nächtlichen Wohnungsbrandes nach wie vor deutlich unterschätzt werden. Bei einem Brand entsteht giftiger Rauch, der beim Einatmen zur Bewußtlosigkeit und zum Tod führen kann. Da der menschliche Geruchssinn im Schlaf ausgeschaltet ist, sind Brände bei Nacht besonders gefährlich. Verfügen die Bewohner über kein geeignetes Frühwarnsystem, können sie vom Brandrauch bewußtlos werden und ersticken, lange bevor die Nachbarn etwas bemerken und die Feuerwehr alarmieren.